tee-versand.ch
tee-versand.ch" Liebe Teetrinker Tee ist neben Wasser das weltweit meist konsumierte Getr�nk. Kein anderes Getr�nk hat eine so traditionsreiche und jahrtausendealte Geschichte. Nur wenige Getr�nke werden wie der Tee ein Teil der Kultur bzw. Tradition eines Landes oder gar ein Bestandteil einer religi�sen Zermonie. Es gibt also viel �ber Tee zu erfahren... Allgemeines �ber die Teepflanze Die Teepflanze Camellia sinensis und die gr�ssere Art Camellia assamica sind die eigentlichen Stammpflanzen des Teekrautes (Blattes). Es gibt heutzutage aber auch andere Arten, wie zum Beispiel die Camellia viridis oder die japonica, welche im Laufe der Zeit gez�chtet bzw assimiliert wurden. Die Teepflanze ist ein immer gr�ner Strauch oder Baum welcher je nach Art bis zu zw�lf Meter hoch werden kann. Dies ist aber nur unter idealen Bedingungen m�glich. Der Teebaum, welcher urspr�nglich aus Asien kommt, braucht tropisches oder subtropisches Regenwaldklima. Seine Bl�tter sind wechselst�ndig angeordnet, l�nglich-eif�rmig, spitz zulaufend und sehr fein gezahnt. Die angenehm duftenden Bl�ten, welche f�nf Bl�tenbl�tter tragen, sind weiss. Die Frucht ist leicht verholzt und dreikantig. Man sieht die Teepflanze aber selten in ihrem nat�rlichen Kleid. Die Geschichte des Tees Zweifellos liegen die Urspr�nge des Tee- des Ch'a - in China. Man vermutet, dass sich die Teekultur etwa zur selben Zeit wie die ber�hmte traditionelle chinesische Medizin - also etwa vor 5000 Jahren - entwickelte. Das Interessante dabei ist, dass das Teeblatt im Gegensatz zu den anderen Heilmittel nicht zu Paste, Pille, Tablette oder Pulver verarbeitet wurde, sondern als Aufguss verwendet wurde. Der Tee wurde bereits schon unter den ersten Han-Kaisern (202 v. Chr. - 1 n. Chr.) in Sichuan unabh�ngig von den Kl�stern kultiviert. Es dauerte jedoch bis ins 6. Jahrhundert, bis der Tee zum Volksgetr�nk aller Gesellschaftsschichten in China und Tibet wurde. Danach verbreitete er sich schnell nach Indien und Japan. Dies ist vor allem darauf zur�ckzuf�hren, dass der Tee nicht nur Volksgetr�nk sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Zen-Zermonie des Buddhismus und auch ein hochgesch�tztes Heilmittel war. 200 Jahre sp�ter entstand in China ein Buch welches ausschliesslich dem Tee gewidmet war. Den Weg nach Europa fand der Tee dank den Portugiesen. Die ehemalige Seemacht importierte um 1560 als erstes Tee aus China, welcher dann von den Holl�ndern im restlichen Europa verteilt wurde. Vor allem England, welche heute noch f�r ihre Teatime bekannt sind, erlebte einen intensiven Teerausch, als die Importmenge wegen des Wettbewerbs zwischen den Seem�chten stetig anstieg und der Tee somit f�rs normale Volk erschwinglich wurde. England fing dann im 19. Jh. in ihren Kolonien mit dem eigenen Teeanbau an. Sie perfektionierten vor allem den Schwarztee, welcher in Europa immer beliebter wurde. Durch die Popularit�t des Tees weitete sich der sogenannte Tee-Kolonialismus immer weiter aus. So geh�rten zu Beginn des 20. Jh. nebst den alten traditionellen Teeanbaugebieten auch Indonesien, Russland, Kleinasien, weite Teile Afrikas und sogar S�damerikas dazu. Die gesamte Weltproduktion an Tee liegt zwischen 2 und 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Der Name "Tee" Die urspr�nglichen asiatischen Namen f�r Tees sind sich sehr �hnlich: In China ist es allgemein "Ch'a", "Tcha" oder "Te" genannt. Daraus entstand dann in Japan der Name "Cha", in Russland "Caj", in England "Tea" und im deutschsprachigen Raum "Tee". Mit dem Teeimport von Asien nach Europa wurde der Name "Tee" auch f�r unsere Kr�uteraufg�sse verwendet. Daraus wurde in unserem Sprachraum die heute allgemein gebr�uchliche Bezeichnung Kr�utertee. Kr�utertees sind aber wie Fr�chtetees keine eigentlichen Tees, da sie nicht von der Teepflanze abstammen. Wie geht die korrekte Zubereitung? Es gibt an und f�r sich keine korrekte Zubereitung. Diese ist n�mlich abh�ngig vom Geschmack des Konsumenten. Wer zum Beispiel wenig koffeinhaltigen Tee bevorzugt, sollte den Tee l�nger ziehen lassen. Es gibt aber trotzdem eine Faustregel, wie man den bek�mmlichsten Tee erh�lt. Dies geschieht durch eher schwache Dosierung (max. ein gestrichener Teel�ffel pro Teetasse) des Teekrautes und durch l�ngeres Ziehenlassen (ca. 2-4 min.). Nat�rlich geniesst man diesen dann pur, dass heisst, ohne zus�tzlichen S�ssstoff. Aber Achtung: Man sollte es nicht �bertreiben mit Teetrinken. Die empfohlene obere Grenze f�r den t�glichen Teekonsum liegt bei 15 Teetassen, was ca. einer Menge von 2 - 3 Litern entspricht. "

0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home