Sonntag, September 25, 2005

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Wellness-Getr�nk Tee Ern�hrung 25.02.2004 - 14:16 Tee ist in vielen Regionen der Erde mehr als ein Getr�nk. Schon bevor er sich als popul�res Genussmittel durchsetzte, haftete ihm der Ruf als Medizin und Vorbeugemittel an. So wird Tee beispielsweise nachgesagt, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs zu verringern. Diese Wirkung beruht nach Auskunft von J�rgen Beckhoff vom Ern�hrungsdienst aid auf den so genannten sekund�ren Pflanzenstoffen, die im Tee reichlich enthalten sind. Dazu geh�ren zum Beispiel Catechine und Phenole. Zwischen schwarzem und gr�nem Tee gebe es jedoch gro�e Unterschiede im Gehalt dieser Wirkstoffe, betont der aid. So konnte in einer Untersuchung an der Universit�t Jena in Abh�ngigkeit von der Teesorte f�r gr�nen Tee ein zwei- bis zehnfach h�herer Catechin-Gehalt nachgewiesen werden. Der Phenolgehalt des gr�nen Tees lag bei unterschiedlichen Aufbr�htemperaturen jeweils nur geringf�gig �ber dem des schwarzen Tees. Hauptursache f�r die gro�en Unterschiede im Catechin-Gehalt beider Teesorten ist das Herstellungsverfahren. "Bei der Verarbeitung von schwarzem Tee wird der Rohstoff neben den �blichen Roll- und Trocknungsschritten zus�tzlich fermentiert. Dabei werden vor allem die Catechine enzymatisch abgebaut", erkl�rt Beckhoff. Die entstehenden Abbauprodukte f�hrten zur typischen br�unlichen Farbe und zum speziellen Aroma von schwarzem Tee. Bei gr�nem Tee entfalle dieser Fermentationsschritt. Gleichzeitig werde die enzymatische Aktivit�t durch Blanchieren der Bl�tter gebremst. Grunds�tzlich werden bei beiden Teearten mit zunehmender Aufbr�htemperatur mehr sekund�re Pflanzenstoffe freigesetzt. Bei gr�nem Tee wird jedoch eine Wassertemperatur von etwa 70 Grad empfohlen, um bittere Teeaufg�sse zu vermeiden. Wegen des Gehaltes an Koffein - im Tee auch Tein genannt - sollten gr�ner und schwarzer Tee nur in Ma�en genossen werden. Bei exzessivem Konsum k�nnten Symptome wie Herzerregung oder Schlaflosigkeit auftreten, warnt die Deutsche Gesellschaft f�r Ern�hrung (DGE). Vor allem empfindlichen Menschen empfiehlt die DGE den Genuss von h�chstens drei bis vier Tassen am Tag.