Wiesbadener Kurier ? Kurpark bietet Mittel gegen Blasen und Warzen - Kr�uterwanderung mit dem Schlangenbader Umweltbeauftragten / Die Staude M�des�
Wiesbadener Kurier ? Kurpark bietet Mittel gegen Blasen und Warzen - Kr�uterwanderung mit dem Schlangenbader Umweltbeauftragten / Die Staude M�des�� kam fr�her in den Met: " Kurpark bietet Mittel gegen Blasen und Warzen Kr�uterwanderung mit dem Schlangenbader Umweltbeauftragten / Die Staude M�des�� kam fr�her in den Met Vom 27.07.2005 bon. SCHLANGENBAD Der sich selbst als "zust�ndig f�r alles Gr�ne" im Kurort bezeichnende Thomas Wenzler erwanderte mit 15 Interessierten die heimische Kr�uterwelt zwischen unterem Kurpark bis zum Schlangenbader Steinbruch. Mitten im Ort findet sich so einiges an krautartigen Gew�chsen, auch wenn viele Besucher des Kurparks es gerne etwas weniger wildkr�uterartig h�tten, gibt Wenzler zu. "Aber wir sind stolz auf unsere Unkr�uter", deshalb werde auch nicht jedes Blumenbeet penibel sauber gerupft. So findet sich gegen�ber der Seniorenresidenz der als Salat und Gem�se gleicherma�en schmackhafte Giersch ("den kann man nicht bek�mpfen, nur aufessen"), Breitwegerich als Heilmittel gegen peinigende Blasen an den F��en oder auch die Zichorie oder Wegwarte, deren ger�stete Wurzeln im Notfall Kaffee ersetzen k�nnen. Weiter des Wegs bl�ht das Sch�llkraut, dessen gelber Milchsaft Warzen heilt, oder der rosa bl�hende Wasserdost. Ein Tee aus seinen Bl�ttern stimuliert die k�rpereigenen Abwehrkr�fte bei Viruserkrankungen, wenn also Antibiotika ihre Wirkung verfehlen. Aber auch bei Wildkr�utern sollte der Beipackzettel der Naturapotheke beachtet werden. Der gegen Husten so wirkungsvolle Huflattich beispielsweise wurde mittlerweile als Krebs erregend entlarvt, wird er in zu gro�en Mengen zugef�hrt. "Wenn Sie etwas ausprobieren, was ich Ihnen hier mitteile, sind sie f�r die Folgen selbst verantwortlich", warnt Wenzler vorsorglich. Am Landgrafenplatz steht der eigent�mliche Ackerschachtelhalm, ein �berlebender aus l�ngst vergangenen Erdzeiten. Der im Volksmund verbreitete Name Zinnkraut weist auf seine Eigenschaft hin, Zinngef��e reinigen zu k�nnen. Den �ppig wuchernden Frauenmantel an der evangelischen Kirche sch�tzt die Volksmedizin als Mittel bei Frauenleiden, Darmerkrankungen und schlecht heilenden Wunden. Entlang des Waldwegs kann man Springkraut entdecken, das so genannte "R�hrmichnichtan". Wer diese Warnung missachtet und die Fr�chte trotzdem anr�hrt, bringt sie zum Platzen und sieht die Samen bis zu 1,50 Meter weit herausfliegen. Derzeit scheitern die Versuche allerdings, die Fr�chte sind noch nicht reif genug. Auch Nelkenwurz s�umt den Wegesrand, dessen getrockneter Wurzelstock ehemals als Ersatz f�r die tropischen Gew�rznelken Verwendung fand oder die bis zu zwei Meter hoch wachsende Staude M�des��. Die stark s��ende Pflanze gab man fr�her dem Met bei, um ihn haltbarer zu machen. Der idyllische Flecken am Schlangenbader Steinbruch, der unter anderem wegen einem der letzten hier noch lebenden hessischen Wanderfalken streng unter Naturschutz steht, darf nicht betreten werden. Aber auch au�erhalb der begrenzenden Gestr�pphecke finden sich gen�gend Heilkr�uter. Der blutverd�nnende Steinklee, das gem�tserheiternde Johanniskraut oder auch wei�er oder rosafarbener Beifu�. F�r die Kultivierung dieses Hexenkrauts werben mittlerweile sogar die Kirchen, da es effektive Wirkstoffe im Kampf gegen Aids zu bieten hat. "Vieles von dem, was wir wussten, ist versch�ttet gegangen", bedauert Wenzler die lange Vernachl�ssigung der Heilkr�uterkunde. Aber die Menge der vorhandenen Wildkr�uter zeigt, dass im Kurort au�er guter Luft und Thermalwasser noch viele weitere heilende Kr�fte oft unbemerkt vorhanden sind."

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