Tee - Wikipedia
Tee - Wikipedia: "Verwerfen des ersten Aufgusses Bei einigen Sorten verbessert sich der Geschmack, wenn man, wie in Asien �blich, den 1. Aufguss (meist aus wenig Wasser) sofort wegkippt und dann nochmals aufgie�t. Dies soll das Blattgut des gr�nen Tees erst richtig aufschlie�en. Weil dessen Fermentation so fr�h abgebrochen wurde, liegt ein gro�er Anteil des Extrakts zellgebunden in schwer l�slicher, teils verkapselter Form vor. Im Gegensatz zum Schwarztee, bei dem quasi nur getrocknetes Pflanzensaft-Ferment aus oberfl�chlichen Strukturen des Blatts zu waschen ist. Der erste Gr�ntee-Aufguss, der oft eine Art schal-bitterer Br�he als Resultat erbringt, stellt dann so etwas wie ein Einweichen dar. Seinem Wegkippen wird mitunter mehr als nur der Effekt zugeschrieben, den Weg zum Auszug des besten Aromas aus den Bl�ttern frei zu machen. Heutzutage will mancher so auch Pestizidr�ckst�nde absp�len. Tats�chlich sind alle aus Gr�ntee gewonnenen Aufg�sse (in der Regel 2-3, je nach Sorte/Kanne bis zu 5, bei Oolong sogar bis zu 8) von unterschiedlichem Charakter und ein erster Aufguss k�nnte zuweilen, je nach Beschaffenheit, auch zu schade zum Entsorgen sein. Bitterkeit als Geschmacksfehler des Zielaufgusses hingegen ist nicht unvermeidlich. Sie ist allzuoft auf eine unkorrekte Zubereitung zur�ckf�hren: entweder war das Aufgusswasser zu hei� oder zuviel Teebl�tter wurden verwendet oder die Ziehzeit wurde �berdehnt. Letztere l�sst sich nicht einheitlich definieren; sie liegt sortenabh�ngig in einem Bereich zwischen 20 Sekunden und 5 Minuten. Hier hilft nur eigene Experimentiererfahrung: der Teefachh�ndler ist hier nicht immer der Ratgeber der ersten Wahl. - Ein Thermometer ist f�r bestimmte Teesorten anzuraten, wenn auf gleichbleibende Geschmacksqualit�t Wert gelegt wird. ."

0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home